Die Namensgebung erfolgte am 26. August 1939. Das Feldersatzbataillon war von da an der 44. Infanteridivision zugeordnet.
Am 20 Jänner 1940 erfolgte eine Verlegung und Verwendung im Infanterieregiment 433. Erst am 1. April 1941 wurde das Feldersatzbataillon neu aufgestellt, im Winter 1941 wurde die Männer aufgrund der hohen Verluste in Rußland den Einheiten zugeordnet. Die Feldersatzbataillione bestanden bis 1942 - danach wurden Sie in Ergänzungsbataillon umbenannt.
Erst 1943 im Zuge der Neugründung der 44.Division als Reichsgrenadierdivision Hoch- und Deutschmeister (HuD) schuf man wieder ein Feldersatbataillon 44 HuD. Das Auffüllen der Verluste an Soldaten wurde im Laufe des Krieges immer mehr zum Thema. In diesem Zusammenhang tauchen die Begriffe Ergänzungsbataillon (Ergänzungskompanie) und Feldersatzbataillon auf. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Inhalte.
Bis zu Kriegsbeginn gab es Ergänzungsbataillone. In ihnen wurden Wehrpflichtige in Lehrgängen die zwischen 8 und 12 Wochen dauerten ausgebildet.
Diese wurden als Ergänzungskompanien im Zuge der Aufstellungswellen zur Auffüllung der Verluste herangezogen. Bis zur 4. Infanterie-Divisionsaufstellungswelle waren die Ergänzungskompanien aufgebraucht. Die Ausbildung fand in der Heimat statt, danach wurden die Soldaten in das Kampfgebiet geschickt.
Im Oktober des Jahres 1942 wurde das Ersatzwesen neu strukturiert, und die Ergänzungsbataillone wurde in Ausbildungsbataillone und Ersatzbataillone geteilt.
Die Ausbildungsbataillone bildeten nur noch aus, die Ersatzbataillone übernahmen auch Verwaltungsaufgaben, wie die Organisation der Auzfstellung der Ersatzmannschaften (bestehend aus Soldaten die im Lazarett genesen waren, und neuen Rekruten). Ebenso die Marschaufträge und die Organisation des Marsches wurden für diese Kompanien organisiert. Auch die Versorgung der Rekruten mit Uniform und Ausrüstung war Teil der Aufgaben des Ersatzbataillons.
Während dieser Zeit verlegte man die Mannschaften der Ausbildungsbataillone meist ins besetzte Ausland, wo sie neben der Ausbildung auch Sicherungsaufgaben wahrzunehmen hatten. Die Ersatz und Ausbildungsbataillone trugen die Nummer der Infanteriedivision für die sie bestimmt waren. Der Stab dieser Kompanien hatte nur Verwaltungsaufgaben, und war im Feld nicht weisungsbefugt.
Schon 1943 erkannte man dass diese Aufgabenteilung keine wesentliche Verbesserung brachte und so kehrte man zur alten Struktur, in der Ausbildung und Ersatz in einem Bataillon vereint waren zurück.
Das Feldersatzbataillon bestand aus einem Stab und zwischen 3 und 5 Kompanien. Die Soldaten waren bereits im Ersatzheer ausgebildet worden, und wurden nach abgeschlossener Grundausbildung in das Feldersatzbataillon der Infanteriedivision überstellt. Das Feldersatzbataillon diente zur Auffüllung von Verlusten an der Front, und war in einem Abstand zur Front stationiert. Es bestand aus Soldaten aller Einheiten der Division.
In Divisionskampfschulen wurde Weiterbildung und Training des erworbenen Könnens betrieben.
Lesen Sie mehr über dieses Regiment im Kriegstagebuch der 44. Infanteriedivision
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