Der Feldpost kam eine wichtige Rolle zu, denn sie stellte die Verbindung zwischen dem Soldaten und seinen Lieben daheim her.
Befördert wurden Briefe, Karten, und Päckchen, die jedoch nur ein maximales Gewicht von 1000g haben durften. Auf eine gute Verpackung war zu achten. War ein Paket beschädigt, so wurde es von der Feldpoststelle neu verpackt, nicht ohne den beiliegenden Zettel zur Ermahnung des Senders und Empfängers beizulegen.
Aufforderung zu einer ordentlichen Verpackung
Auch die zulässige Größe der Päckchen war geregelt. Man konnte auch nicht beliebt Dinge verschicken, so war es z.B. verboten Munition zu verschicken. Die Dauer des Postwegs war etwa 14 Tage, es durfte aber nicht immer geschrieben werden. Speziell vor und nach Verlegungen, oder Kämpfen war das Feldpostamt geschlossen.

Vorderseite eines Paketscheines der von einem Soldaten von der Front an die Familie daheim geschickt wurde. FPN 11126 = Stab Gren. Rgt. 557

Vorderseite eines Paketscheines der von einem Soldaten von der Front an die Familie daheim geschickt wurde. FPN 11126 = Stab Gren. Rgt. 557
Neben Briefen und Päckchen lieferte die Feldpost auch noch Truppenzeitschriften, und hatte eine Kontrolle des Inhalts der Post in Form von Stichproben durchzuführen.
Die Feldpostmänner waren Beamte, trugen jedoch eine Uniform, und wurden durch ein schwarzes Ärmelband mit der Aufschrift „Feldpost“ erkennbar.
Lesen Sie mehr über dieses Regiment im Kriegstagebuch der 44. Infanteriedivision
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