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Die 44. Infanteriedivisions in der Kesselschlacht von Kiew
1. September 1939 |
um 04:45 beginnt der Angriff auf Polen - beim Überschreiten der Grenze stößt man nur auf wenig Widerstand, nach kurzem Schußwechsel ziehen sich die polnischen Posten zurück. Der Vormarsch erfolgt im Morgendunst, ein Spähtrupp trifft auf polnische Sicherungseinheiten - die sich nach einem kleinen Scharmützel wieder zurückziehen, es gibt die ersten Verletzten der 44. Infanteriedivision. Bis Mittag ist das Olsatal erreicht - die Stadt Teschen, welche im 1. Weltkrieg Hauptquartier der k.u.k Armee gewesen war kommt in Sicht. Von den überhöhten Uferhängen setzt Beschuss durch feindliche Artillerie ein. ein Volltreffer fordert das erste Todesopfer der Division, es ist ein Unteroffizier des II./131. Die Division wird von den wenigen Geschützen jedoch nicht aufgehalten, die Brücken über die Olsa sind unverteidigt, und so ist der Fluß rasch überschritten. Es geht weiter Richtung Skotschau. Die Vorhut übernimmt das mit der I./A.R. 96 verstärkte IR 131. In der Nacht vom 1. auf den Zweiten September wird entlang der Straße nach Skotschau biwakiert. |
44.ID |
2. September 1939 |
Am frühen morgen bricht das IR 131 auf, die 44. Division folgt. Trotz hartnäckigem Widerstand der Polen erreicht man Skotschau an der Weichsel mittags. |
44.ID |
3. September 1939 |
Das IR 131 zieht nach Kämpfen mit polnischen Nachhuten im Westen von Bielitz (Schlesien) in die Stadt ein - die deutsche Bevölkerung begrüßt freudig den Empfang durch die Wehrmacht. |
14./131 |
4. September 1939 |
k.A. |
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5. September 1939 |
Am Vormittag erreicht die Vorhut der Division die Doppelstadt Bielitz - Biala, und wird mit Jubel empfangen, umso schmerzlicher trifft es die Menschen, als gegen Mittag Deutsche Bomberverbände auftauchen, und die Stadt sowie die rastende Truppe bombardieren. Besonders schwer trifft es den Regts.Stab und die 5./I.R.131. Es sind 6 Tote zu beklagen. |
44. ID |
6. September 1939 |
nach dem der Vormarsch über Zator (Seifersdorf) nach Skawina, einer Ortschaft vor der ehemaligen polnischen Königsstadt Krakau erfolgt war, kam es zu starkem Widerstand der Polen, der durch das IR 132 und der ihm unterstellten 7./I.R.131 gebrochen wurde. |
44.ID |
7. September 1939 |
Als das XVIII.(Geb.)Korps und das XXII.(Pz.)Korps dden Durchbruch durch die Beskiden erkämpfte folgte sogleich der Vorstoß auf die Flanke der polnschen Südarmee in Richtung Jaslo und Tarnow. Die schnellen Truppen 4.leichte Division. und die 2.Pz.Division waren rasch in Richtung der Position der 44. Infanteriedivision vorgestoßen, und drangen Richtung Usciesolne durch das Salinengebiet von Bochnia zur Dunajec vor. Die 44. Division mußte umgehend folgen, und so verließ man schon am 7.9. Krakau. Die Tagesmarschleistung der 44. Infanteriedivision erhöhte sich deutlich. Es kommt zu einem Gefecht mit einer versprengten polnischen Jägerabteilung |
44.ID |
8. September 1939 |
k.A. |
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9. September 1939 |
Nach Überschreitung des Dunajec erreichte die Division am 9.9. den Raum um Tarnow. Der Gefechtsstand des IR 131 befindet sich in einem Pfarrhause, in dem nach Erzählung des Pfarrers Gen.Feldm. v.Mackensen 1915 Quartier genommen hatte |
44.ID |
10. September 1939 |
Marsch nach Pilzno, Debica |
44.ID |
11. September 1939 |
Marsch nach Sedziszow, Rzeszow |
44.ID |
12. September 1939 |
Marsch nach Lancut und Zeworsk |
44.ID |
13. September 1939 |
Man erreicht den Fluß San bei Jaroslau, gegen Mittag überschreitet die Division die Brücke zu den Klängen des Musikkorps des IR 131, man spielt das Musikstück "Prinz Eugen." |
44.ID |
14. September 1939 |
Man marschiert auf sandigen Wegen im Osten des San, und wird von der ukrainischen Bevölkerung gut aufgenommen abends wird das Gebiet südwestlich von Oleszyce erreicht. |
44.ID |
15. September 1939 |
Das IR131 marschiert an der Spitze der 44. ID - Division. Als der Kommandeur des IR 131 Verbindung mit der weiter vorne liegenden 45 ID aufnimmt, stellt er fest, dass die Division in Kämpfe verwickelt ist. Der Auftrag vom Armeekorps lautet die Division zu umgehen und Richtung Lubaszow, Niemirow und Magierow nach Osten fweiterzumarschieren. Das IR 131 bildete wieder die Vorhut. |
44.ID |
16. September 1939 |
Die Vorhut des IR 131 erreicht gegen Mittag des 16.9 Niemirow. |
44.ID |
17. September 1939 |
Die bei Lemberg kämpfende 1. Geb.Div. mußte unterstützt werden, und so gab die 44.ID eine Einheit an die 7. ID. ab, welche gemeinsam mit der 7.ID die Gebirgsjägern entlasten sollte. Man befahl die 1./Pi 80 und die I./AR96 und das verstärkte IR 131 nach Südosten in Richtung Lemberg, der Rest der 44. ID marschierte wie geplant weiter Richtung Magierow |
44.ID |
18. September 1939 |
Dabrovica wurde vom I./131 eingenommen, die 14./131 - PAK soll den Ort Jasniska nach feindlichen Soldaten durchsuchen. Der Ort wird gegen 22:00 erreicht, und ist zunächst feindfrei. Die 44. ID erreicht ohne das verst. I.R.131 am 18. und 19.9, den Raum Zolkiew erreicht, um ihn nach Norden, Osten und Süden zu sichern. Die 45 ID kämpft in dieser Gegend |
I./131; 14./131 |
19. September 1939 |
Gegen 04:30 meldet der Melder des 2.Zuges 14./131 Feindeinmarsch - nach kurzem Gefecht werden 350 polnische Soldaten gefangen genommen. Im Laufe der nächsten Stunden dringen polnische Soldaten, wahrscheinlich in Bataillonsstärke nach Jasniska vor - die Wehrmacht wird von MG Stellungen am Friedhof stark bedrängt. Erst die Anforderung von Artillerieunterstützung, in letzter Minute, die 14.Kompanie hatte schon fast alle Munition verschossen, ermöglicht ein Aufbrechen der Zange, und die Soldaten bewegen sich aus dem Ort in den nahegelegenen Wald. Wenig später ist das IR 131 in Jasniska und bricht den Widerstand der polnischen Armee vollständig, während das I/131 im Wald von Jasniska sichert, greifen das II. und II. Bataillon die Ortschaft an, und befreien dei 14./131. |
IR131; 14./131 |
20. September 1939 |
Am 20.9 lösen das I./131 mit Hilfe der 13. MG Komp. (Lt.v.Bar) und der I/AR96 die Stellungen des im Wald nördlich von Jasniska liegenden Feind auf. |
IR131, I/131, 13/131,I/AR96 |
21. September 1939 |
Die Kämpfe werden eingestellt. Die Verluste in den Kämpfen um Jasniska betrugen 3 Offiziere, 8 Unteroffiziere und 47 Mannschaften. Aus dem Tagesbefehl der 44. ID: Generalkommandios XVIII AK “An die 44. Division. Dem verstärkten Infanterieregiment 131 spreche ich vollste Anerkennung für seine selbständig durchgeführten erfolgreichen Kämpfe der Tage vor 17.bis 20.Septemher 1939 aus. Das Regiment hat durch diese Kämpfe entscheidend zum Zusammenbruch des Gegners im Waldgebiet nordwestlich Lemberg beigetragen und den Kamerden der anderen Regimenter der 44. Division viele tausend Gefangene in die Hand getrieben.“ Der Kommandierende General Kienitz General der Infanerie Am 21.9 wurde die Vorausabteilung 44 und das Pionierbataillon 80, bei Kamionka Strumilowa am Bug im Rahmen eines Durchbruchversuches der Polen in schwere Kämpfe verwickelt. |
IR131 |
22. September 1939 |
Am Kirchplatz von Jasniska wird ein Ehrenfriedhof errichtet, unter Teilnahme des Regiments werden 2 Offziere, 7 Uffz. und 41 Mannschaften bestattet. Alle anderen Soldaten sind in Feldlazaretten verstorben. Die 44. ID bildete noch auf Befehl der 14. Armee ein starke Auffangstellung - da massive Feindbewegungen in diesem Bereich gemeldet worden waren. Zum Einsatz kam man jedoch nicht, denn die polnische Armee kapitulierte am 22.9.1939 Die 44. Infanterie Division setzt sich entlang der bisherigen Vormarschstraße zurück nach Jaroslau in Marsch, das IR 131 zieht sich hinter den San zurück |
IR131 |
23. September 1939 |
k.A. Marsch Richtung Demarkationslinie |
44. ID |
24. September 1939 |
k.A. Marsch Richtung Demarkationslinie |
44. ID |
25. September 1939 |
Am 25.9 ist die Division nördlich und südlich von Jaroslau versammelt, man übernimmt Sicherungsaufgaben entlang der Demarkationslinie südlich das IR 131 im Raum Tuczempy-Dunina anschließend in der Mitte das IR 132, bis einschließlich Jaroslau, im Norden IR 134 von Jaroslau ausschließlich bis Lezajsk. Der Divisions Gefechtsstand befand sich in Jaroslau. |
44. ID |
26. September 1939 |
die Amöbenruhr bricht aus. |
44. ID |
27. September 1939 |
Derr Kommandeur des IR 131, Oberst Dr.Beyer wird ebenfalls krank und in das hastig eingerichtete Seuchenlazarett der 44.ID überstellt, es gibt bereits erste Tote unter den Soldaten die am Friedhof von Jaroslaw bestattet werden. |
44. ID |
28. September 1939 |
Man schließt in Moskau den deutsch-sowjetrussischen „Grenz- und Freundschaftsvertrages“ , der die Demarkationslinie neu definiert. Eine Verlegung der Division durch russisches Gebiet wird aufgrund des schlechten Wetters, notwendig. Die Verhandlungen mit den Russen sind schwierig. |
44. ID |
29. September 1939 |
k.A. |
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30. September 1939 |
k.A. |
Quellenverzeichnis:
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Lesen Sie auch:
Die Geschichte des zweiten Weltkriegs
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Die Geschichte des Infanterieregiments 132
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