44. Infanteriedivision - Hoch- und Deutschmeister

Allgemeines

 

Kriegstagebuch der 44.ID

mehr zum Thema Leben heute Februar 1945

Quelle : Kriegstagebuch der 44. ID

Die Kämpfe am Gran Brückenkopf fanden in der Zeit von 22. Jänner bis 28. Februar statt. Die 44. ID löste die 20.Pz.Div die im Rahmen der 8. Armee operierte. Die gegnerische Seite bestand aus den Divisionen der 2.ukrainischen Front (Kommandeur Marschall Malinowski). Die Front zog sich von Dunaalmas über die Bahnlinie von Preßburg-Budapest bis nach Madar im Norden. Es war sehr kalt und es schneite leicht. Ein feindlicher Artilleriebeobachter hatte sich im Kirchturm von der Ortschaft Batorkesz verschanzt, man schaffte es nicht ihn aus seinem Nest zu holen. Die Gefechte waren durchschwere Panzerangriffe speziell gegen die II./Hud (IR134) gekennzeichnet. Stoßtrupps wurden vom Pi80 (neben dem Stellnugsausbau in Für) und der HuD. durchgeführt. Der Divisionsgefechtstand befand sich in Ogyalla, wo sich auch der Gefechtsstand der AA 44 befand.

Besonder schwere Angriffe begann in den frühen Morgenstunden des 17.2.1945. Zwischen 4:00 und 6:00 weichte schwere Aritllerie und Werfer Feuer die Stellungen der 44. auf. Das Reichsgrenadierregiment Hud und die II./131 wurden zwischen Für und Kert zum Angriff bereitgestellt, den Sie um 4.20 durchführten. Sie schafften es unter Verlusten die Russen zurückzudrängen. Dabei fiel der Kdr der II./131 und sein Adjudant, sowie der Chef der 3./AA44.. Noch schwieriger wr die Situation des GR 132 - sie mußten gegen ein tief verschachteltes Sellungssytem der Russen angreifen. Zunächst mit gutem Erfolg, denn sie schafften es die MG der Russen außer Gefecht zu setzen. Es geland im waldigen Gelände bis zur Höhe 132 vorzustoßen als erneut MG Feuer sowie PAK und Granatwerfer in starker Intensität einsetzten. Der Angriff des GR 132 stockte der Führer der 2./132 fiel im schweren Kampf als er an vorderster Front seine Männer anführte. Uffz Peschke übernahm die Führung der stark dezimierten Kompanie. Nachdem die Männer kurz pausiert hatten um neue Kräfte zu sammeln griffen sie erneut an. Gemeinsam mit Ob.Gfr.Fürst nahmen Sie ein sich in der feindlichen Stellung befindliches MG42, Munition lag auch genug herum, und stürmten mit den wenigen Männer laufen und feuernd die feindlichen Stellungen. Nest um Nest der feindlichen Stellungen wurde so bekämpft - die Männer des GR 132 und des GR 134 stürmten nach und konnten so den Sieg erringen. Gegen 1300 war auch die Ortschaft Nemet Szögyön genommen. Peschke bekam dafür das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.

Am 18.2 kam es zu weitern Angriffen. Das AR96 bewegte sich nach Für, Infanterie im Verbund mit PAK, Panzern und Granatwerfern konnte die Sowjets zurückdrängen und die Ortschaft Köbelkut einnehmen.

Am 19.2 1945 bewegte man sich Richtung Buc und besetzte am Abend Bela.

Deutschmeisterpioniere räumten am 12.2.1945 Minen für dei Pz.Abt. Feldherrenhalle des IV SS-Pz.Korps.

Am 24.2.1945 Startete man den Angriff auf den Gran Brückenkopf. Während und nach der Kämpfe wurden 250 Russen gefangen genommen. 6 Panzer wurden abgeschossen, 43 Geschütze erbeutet und mehrer Munitionslager ausgeräumt. Die Verluste waren jedoch hoh. Bei der San.Kp.(mot)2/44 wurde erstmalig Blutersatz hergestellt, da die Spenderblutvorräte ausgegangen waren. Nach dem Kampf am Gran Brückenkopfe verblieben die Einheiten in Ihren Stellungen entlang der HKL.

Gr 131 in Köbelkut, AA44 in Kürt/Kert, Pi 80 in Kis Uyfala, sGrW.Btl.44 in der Gegend um Nana die 14. 132 wurde nach Udvard verlegt.

Lesen Sie nach was Tag für Tag geschah. Das Kriegstagebuch der 44. Infanteriedivision.

1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945
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August August August August August August August
September September September September September September September
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Tigerabteilung 503

Eine andere Sicht auf die 44. Infanteriedivision ergibt sich in den Februartagen, wenn man im Kriegstagebuch der Schweren Panzerabteilung 503 „Feldherrenhalle“ liest :

3. Februar 1945: 5 Tigerpanzer unter der Führung von Leutnant Fürbringer sind in der Nähe von Gyulalamajor im Einsatz. Die Panzerabteilung 503 arbeitet gemeinsam mit der 5. SS – Panzerdivision „Wiking“, Während der Kämpfe werden 5 Panzerabwehrkanonen erbeutet.

4. Februar 1945: In Gyualamajor werden 8 feindliche Panzer und weitere 5 Panzerabwehrkanonen zerstört. Die Kampfgruppe Fürbringer zieht sich Richtung Sakaresztes zurück.

11.Februar 1945: Die Panzer werden in Mor verladen, die Panzerabteilung 503 ist zum XXXXIII. Panzerkoprs zugeordnet worden.

13. Februar 1945: Abladen der Panzer on Pertebe, danach sammelt sich die Truppe in Csuz. Die Panzer werden für einen am 17. Februar 1945 geplanten Gegenschlag am Gran Brückenkopf vorbereitet. Der Einsatz soll gemeinsam mit der 44.Infanteriedivision „Reichsgrenadier Hoch- und Deutschmeister“ erfolgen.

15. Februar 1945: 14 Tigerpanzer sind einsatzfähig und in Alarmbereitschaft versetzt worden.

16. Februar 1945: Man stellt die Panzer auf einem Hügel bei Kürt bereit.

17. Februar 1945: Gemeinsam mit weiteren 8 Tigern (insgesamt 22 Tigerpanzer) erfolgt in der Abenddämmerung der Überraschungsangriff von Infanterie und Panzereinheiten auf den Granbrückenkopf. 1Tiger wird zerstört, der Kommandant des Bataillons wird verwundet. Das operative Kommando übernimmt Hauptmann Wiegand. 21 Panzer sind weiterhin einsatzfähig.

18. Februar 1945: Der Angriff wird entland der Eisenbahnlinie nach Kis-Ujfalu weitergeführt. Ein Minenfeld muß auf dem Vormarsch händisch geräumt werden. Der Vormarsch wird in der Dämmerung fortgesetzt. Nach Mitternacht erfolgt der Kontakt zur 1. SS – Panzerdivision „Leibstandarte SS Adolf Hitler“ in der Nähe von Mussla.

Hier erfolgt auch die Auffrischung von Treibstoff und Munition.

19. Februar 1945: Die Aufklärungsabteilung AA44 der Reichsgrenadiere ist gemeinsan mit den aus Köbölkut kommenden Tigern  bei Batorkesz im Einsatz. Der geplante Nachtangriff auf Kemend wird jedoch durch ein Minenfeld vereitelt.

20. Februar 1945: zwei Tigerpanzer gehen getarnt in Stellung

21. Februar 1945: Gemeinsam mit Männern des Pionierbataillon 80 gehen 6 Tigerpanzer über das Minenfeld zum Angriff über. Schweres Panzerabwehrfeuer macht den Angriff besonders schwierig.

22. Februar: Die Kämpfe gehen weiter, dabei werden 4 Tigerpanzer beschädigt.

25. Februar: der Gran Brückenkopf konnte genommen werden.

1. März 1945: 11 Tigerpanzer werden als kampffähig gemeldet, es folgen Rückzugsgefechte nach Nagykalna, Töhöl, Neutra, Rab, Tyrnau, usw.


 Erinnerung an die Tiger-Abteilung 503: Die schwere Panzerabteilung 503 an den Brennpunkten der Front in Ost und West

Dies ist die Geschichte der Tigerabteilung 503. Am 4. Mai 1942 als erste von zehn selbstständigen Tigerabteilungen in Neuruppin, Putlos, Fallingbostel und Döllersheim aufgestellt, hatte sie am 30. Dezember 1942 ostwärts und westlich des unteren Don und am Manytsch ihre Feuertaufe zu bestehen.
Im Februar 1943 auf volle Stärke aufgerüstet 3 Kompanien mit insgesamt 45 Tiger-Panzern nahm sie an der Abwehrschlacht im Donezgebiet und in der Mius-Donezstellung im März und April 1943 teil. Verlegt in den Raum von Charkow, kämpfte die Abteilung an forderster Front beim Unternehmen Zitadelle , der letzten großen deutschen Offensive im Osten. Nach den Kämpfen im Rahmen der 8. Armee am Dnjepr, bei Kiew und in der Südukraine, öffnete sie im Verband mit dem schweren Panzerregiment Bäke den Kessel von Tscherkassy und ermöglichte so den Ausbruch der deutschen Verbände aus diesem Kessel. Von März bis Mitte April 1944 bei Tarnopol eingesetzt, ging es zur Auffrischung in die Heimat zurück. Hier wurde die 1. Kompanie als erste Einheit der deutschen Wehrmacht auf denTiger II, den Königstiger, umgerüstet. Im Juni 1944 an die Invasionsfront verlegt, kämpfte die Abteilung bis August bei Caen, Cagny und ostwärts der Orne. Nach Auffrischung in Paderborn schlossen sich die Abwehrkämpfe in Ungarn, die Operation Horty , die Kämpfe im Raum Budapest, am Plattensee, der Donau, den Karpaten und nördlich von Wien an.In ihrem 36-monatigen Bestehen hatte die Abteilung 25 Monate im Fronteinsatz gestanden. Bis zum bitteren Ende hatte die Tiger-Abteilung 503, die in ihren Reihen so erfolgreichen Richtschützen und Panzerkommandanten, wie Feldwebel Kurt Knispel, Oberfähnrich Rondorf und Feldwebel Heinz Gärtner hatte, ihre Pflicht tapfer, diszipliniert und verantwortungsbewusst erfüllt.

 

 

Quellenverzeichnis:

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Lesen Sie auch:

Die 44. Infanteriedivisions in der Kesselschlacht von Kiew

Die Geschichte des zweiten Weltkriegs

Ähnliche Themen :

Die Geschichte des Infanterieregiments 132

Die Geschichte des Infanterieregiments 134

Erkennungsmarken der 44. Infanteriedivision

 

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