44. Infanteriedivision - Hoch- und Deutschmeister

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Ritterkreuzträger 44.ID

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Major a. D. Dr. Leopold Leitner

Dr. Leitner wurde am 17. 10.1912 in Getzersdorf, in Niederösterreich geboren. Die Familie stammte aus Schlesien.

Leitner wollte Lehrer werden, doch aufgrund der Wirtschaftskrise, und der damit verbundnen Arbeitslosigkeit wurde er nach der Matura im Jahre 1933 Soldat. Die Grundausbildung absolvierte er beim österreichischen Bundesheer beim IR Nr. 6, das in Krems/Donau stationiert war. Die Ausbildung zum Offizier beendete er am 20.3.1937 an der Militärakademie in Wr. Neustadt, als Leutnant.  Danach bildete er in Linz beim IR 14 einjährig Freiwillige aus. Ab 1.10.1938 unterstand er der Wehrmacht, und fand als Olt. Verwendung im IR 133, das zur 45. Infanteriedivision gehörte. Es kam zu Einsätzen in Frankreich und Rußland. Am 13.12.1941 wurde er zum Hauptmann befördert – verwundet, und in der Ersatztruppe Bataillonsführer und Regimentsadjudant.

In die 44. ID kam er im Zuge der Neuaufstellung nach der Vernichtung in Stalingrad im Jahre 1943. Er übernahm die Funktion des Kommandeurs 1./132. Am 1.2.1944 wurde er zum Major befördert.

Zwischen 19. und 29. 9. 44 kam es zu schweren Abwehrkämpfe im Hochapennin (Firenzuola-Santerno). In dieser Zeit wurde Leitner zum Regimentskommandeur des IR 132 ernannt. Im Zuge dieser Kämpfe hielt Major Leitner zusammen mit dem Divisionstroß, ohne schwere Waffen, den Angriff einer frisch in den Kampf eingetretenen vollmotorisiertenAmerikanischen Division mehrere Tage lang auf.  Mehr noch, es gelang ihm einen Sperriegel zu installieren, der den Durchbruch der Amerikaner auf Imola in Richtung Bologna verhinderte. Für diese Tat wurde ihm am 24.12.1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Er war damals Regimentskommandeur des IR 132. Später führte Leitner auch das IR 131 und das IR 134.

Aus seinem Personalbogen sei eine Notiv von seinem ehemaligen Kommandeur, dem Ritterkreuzträger von Rost erwähnt.

„hat sich in kritischen Situationen [Schließen einerLücke an der Armeenaht Ende September1944] unter schwierigsten Verhältnissen hervorragend bewährt. Eignung als Regimentskommandeur“.

Unterschrift: von Rost

Im Korpsbefehl vom 18. April 1945 liest man über Ihn: „Die Kampfgruppe Leitner, die seit dem 23. März während der Absetzbewegungen im Korpsverband kämpfte, hat sich im wiederholten Maße durch vorbildliche Standhaftigkeit ausgezeichnet.“

Unterschrift: Harteneck, General der Kavallerie.

Nach dem Abrüsten der Division kam er in Linz (Hörsching) in Kriegsgefangenschaft, studierte von 1945 bis 1948 Jus an der Universität Innsbruck, und wurde danach Wirtschaftsjurist.

Lesen Sie über dseine Erlebnisse im Kriegstagebuch der 44. Infanteriedivision

Die Ritterkreuzträger der 44. Infanteriedivision

Josef Glatz, Karl-Heinz Noak, Otto Peschke, ...

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