Vorwort
„Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“
John F. Kennedy

„Der Krieg hat einen langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer.“
Martin Kessel

„Der Krieg ist in wachsendem Umfang kein Kampf mehr, sondern ein Ausrotten durch Technik.“
Karl Jaspers

„Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.“
Sigmund Freud



Der 2. Weltkrieg hat eine Geschichte die mit Ihrem Ende beginnen müsste, damit sie niemals beginnen würde.

Am Ende steht eine Bilanz :
55 Millionen Tote, davon geschätzte 30 Millionen Zivilisten 11 Millionen Kriegsgefangene die Verbrechen an Menschen und an der Menschlichkeit sind nicht zählbar.

Der zweite Weltkrieg brach am 1. September 1939 um 04:45 ohne Kriegserklärung mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen, einem der ersten Blitzkriege der Geschichte, aus.
Mein persönlicher Zugang liegt im Kleinen, in der Geschichte eines Mannes der im Infanterieregiment 131 diente, und von Polen über Frankreich und Stalingrad bis nach Italien geschickt wurde, in Kriegsgefangenschaft kam und nachdem der 8 Jahre Kriegsdienst geleistet hatte 1947 zurückkehrte. Ich habe Ihn erst viel später kennengelernt, und bin der einzige dem er seine Geschichte im vollen Ausmaß erzählt hat.
Seine Kriegserlebnisse gipfelten in der Schlacht von Stalingrad, die begann als die 6. deutsche Armee Stalingrad am 23.8.1942 erreichte. Ab dem 22.11.1942 war die 6. Armee mit 284.000 Soldaten der Wehrmacht und deren Verbündete im Kessel eingeschlossen und kämpfte gegen eine Übermacht von einer Million Sowjetsoldaten.
150.000 deutsche Soldaten sind im Kessel von Stalingrad gefallen, 34.000 werden aufgrund von Verwundungen ausgeflogen. Von den 91.000 Soldaten die in Kriegsgefangenschaft geraten kehren nur 6000 Soldaten der 6. Armee zurück.
Bei den Russen sind 500.000 Soldaten gefallen, andere Quellen sprechen von bis zu 700.000 Toten.
Gesamt kämpfen etwa 50.000 Österreicher in Stalingrad , als Teil der 6. Armee. Aus der Kriegsgefangenschaft kehren nur 1.200 Soldaten zurück. Im November 1942 sind nur noch 1.500 Soldaten der 44. Infanteriedivision in Stalingrad am Leben.
Als der Kessel aufgegeben wird leben noch 100 Mann, ca. 50 können noch verwundet ausgeflogen werden. Die Kriegsgefangenschaft überstehen 13 Männer. Ursprünglich bildeten durchschnittlich etwa 17.000 Mann in einer Division.
Die folgenden Webseiten schildern die Geschichte der 44. Infanteriedivision.
Die Erlebnisse dieser Männer sollen uns erinnern, daß Frieden und Gesundheit die wertvollsten Güter der Menschheit und die Voraussetzungen für ein glückliches Leben sind.
Es wird hier weder der Krieg verherrlicht (im Gegenteil), noch ist rechtsradikales Gedankengut enthalten. Die Ereignisse werden aus heutiger Sicht, so gut wie es mir möglich ist tatsachengetreu wiedergegeben. Bitte beachten Sie auch die
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Gewidmet sind diese Seiten meinen Familienmitgliedern :
Ernst (WKII - Frontsoldat der Infanterie - zwei Verwundungen - Veteran)
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sowie jenen die mit Ihnen kämpften, bangten, und sich nach der Heimat sehnten, ihren Kameraden. Den Müttern, die Ihre Söhne verloren und den Frauen, die auf Ihre Männer warteten. Genau so wie allen Männer die gegen sie kämpften.
"Die Deutsche Wehrmacht ist am Ende einer gewaltigen Übermacht ehrenvoll unterlegen.[...]Der deutsche Soldat hat, getreu seinem Eid, im höchsten Einsatz für sein Volk für immer unvergessliches geleistet"
Dies ist Zitat aus dem letzten Eintrag im Wehrmachtsbericht am 9. Mai 1945. Mit diesen Worten endet die Folge von Berichten, mit denen die Befehle an die Wehrmacht dokumentiert worden sind. Zwischen dem ersten Bericht und diesen Worten liegen Geschehnisse die 55 Millionen Tote verursacht haben - wofür ? Unvergesslich soll uns der Wahnsinn des Krieges bleiben - FÜR FRIEDEN und Demokratie, GEGEN jede Form der DIKTATUR und menschenverachtender Ideologien.
Diese Seiten wurden erstellt, um die Geschichte einer Divison der deutschen Wehrmacht für die Nachwelt zu erhalten - sowie im Speziellen bei der Menschensuche, die auch noch fast 80 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg aktuell ist, bzw. bei der Kriegsgräberfürsorge und der Gefallenenidentifikation weiterzuhelfen.

Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), österreichische Schriftstellerin